Andreas Onea holt zwei Medaillen bei der Para-Schwimm-EM

Niederösterreicher bei Para-EM erfolgreich

Para-Schwimmer Andreas Onea konnte sich bei der Para-Schwimm-EM, die von 13. bis 19. August in Dublin stattfand, eine Silber- und eine Bronzemedaille sichern. Die Niederösterreicher Andreas Ernhofer (Bronze über 50 Meter Brust) und Sabine Weber-Treiber (Silber über 50 Meter Kraul) konnten ebenfalls über Edelmetall jubeln.

Gleich am ersten Wettkampftag der Europameisterschaft der Para-Schwimmer konnte sich Andreas Onea über 200m Lagen, nach einem spannenden Rennen, die Silbermedaille sichern. Nachdem der Deutsch-Wagramer sich als Vorlaufschnellster fürs Finale qualifiziert hatte, war für eine gute Ausgangssituation im Rennen um die Medaillenränge gesorgt. In einem, vom späteren Sieger Michalentzakis Dimosthenis dominierten Rennen, kam Andreas Onea bei der 150m Wende sogar kurz zur Führung, musste sich aber dann auf der Freistilstrecke um über 4 Sekunden deutlich geschlagen geben. In 2:29,95 schlug der Niederösterreicher in neuer Österreichischer Rekordzeit als Zweiter an. Für Onea ist dies bereits die 9. Medaille bei einem Großereignis.

Seine 10. Medaille bei einem Großereignis holte sich Andreas Onea über 100 Meter Delfin. Hinter dem Griechen Dimosthenis Michalentzakis und dem Polen Michal Golus konnte der Deutsch-Wagramer über Bronze jubeln.

Niederösterreicher bei Para-Schwimm-EM erfolgreich

Der erst 21-Jährige Deutsch-Wagramer Andreas Ernhofer feierte bei seinem ersten Großereignis auch gleich seine erste Medaille. Über 50m Freistil erreichte er das Finale und konnte mit einer Zeit von 42.92 Sekunden einen neuen österreichischen Rekord und den sechsten Platz erzielen. Über 50m Brust gelang Andreas Ernhofer schließich die Sensation. Mit einer Zielzeit von 59.44 Sekunden schwamm er erstmals unter einer Minute und konnte sich so die Bronzemedaille sichern.

Die Mödlingerin Sabine Weber-Treiber wiederum konnte im Kraul-Sprint über 50m über Silber und somit über ihre dritte Medaille bei Großereignissen jubeln.