TOP Sportart des Monats - Mountainbiken

Mountainbiken in Niederösterreich: Strecken, Touren, Tipps rund um das Biken in NÖ

Frische Luft und Spannung pur – actionreiche Mountainbiketouren in NÖ

Mit der richtigen Ausdauer, Ausrüstung und Technik kann man actionreiche Strecken inmitten der Natur genießen.

Niederösterreich ist für Mountainbiker besonders gut geeignet: Die Berge und Steigungen halten sich in Maßen und trotzdem kann man einige Hundert Höhenmeter „obareißen“, wenn man das so möchte.

Im Süd/Südwesten von NÖ gibt es außerdem eigene Bikeparks in denen man Technik und Abfahren trainieren kann. Abgesehen davon gibt es viele Wege, Trails, Strecken und Touren zum Mountainbiken in Niederösterreich.

Trainingseffekt beim Mountainbiken

Radfahren am Berg stellt den Körper vor eine Vielfalt an Herausforderungen. Es werden neben Koordination auch Timing und Ausdauer gefordert. Vor allem die aerob-anerobe Schwelle (auch Laktatschwelle) genannt wird durch die verschiedenen Steigungen und damit Anforderungen an die Energieproduktion des Körpers trainiert.

Durch das Biken erfährt das komplette Herz-Kreislaufsystem eine Stärkung, was zu einer höheren Belastungsfähigkeit beziehungsweise Leistungsfähigkeit führt. Dazu kommen verstärkte Wirkungen auf die Kraftausdauer der Beinmuskulatur.

Beim Downhill-fahren werden die Reaktionsfähigkeit und die Koordination gefordert und trainiert. Der Adrenalinausstoß führt zu einer verbesserten Wahrnehmung des Weges und das ist auch nötig, wenn man schnell den Berg herunterkracht: Ast von links, Stein von rechts, ein Sprung, eine scharfe Kurve, ein Baumstumpf und Gestrüpp… Downhill-biken will gelernt sein!

Ausrüstung beim Radfahren am Berg

Das Wichtigste ist natürlich das Bike selber! Und das Modell ist abhängig von den Vorlieben und dem Einsatz gibt es doch wesentliche Unterschiede in Schwerpunkt, Dämpfung und Stabilität des Rahmens.

  • Touren-Bikes: das „Allround-Bike“. das Gewicht steht kaum im Fokus. Wichtig sind Zuverlässigkeit, Komfort und mehr Federwegreserven beim Fahrwerk. Die Sitzposition ist sportlich und weniger gestreckt als beim Cross-Country-Mountainbike, aber noch nicht so aufrecht wie beim Enduro.
  • Cross-Country-Mountainbike: findet primär Verwendung im (Renn-)Einsatz auf unbefestigten Wegen, weniger in schwerem Gelände. Es ist überwiegend ein Hardtail (Gewichts-, Kosten-, Steifigkeits- und Haltbarkeitsgründen), aber auch Fullys werden für den Cross-Country-Einsatz konzipiert (Race-Fullys). Die Federgabel hat einen relativ geringen Federweg von 80 bis 100 mm für mehr Geschwindigkeit.
  • Enduro: meistens vollgefedert. Verfügen über einen größeren Federweg im Vergleich zum Cross-Country- und zum Touren-Mountainbike ( 150 bis 180 mm), sowie ein einstellbares Fahrwerk, breitere und stärker profilierte Reifen und eine andere Rahmengeometrie. Der Lenker ist oft gekröpft und die Sitzposition dadurch aufrechter.
  • Dualslalom-, Four-Cross- und Trial-Bikes: das sind technisch ausgefeilte Spezialräder für spezifische Trails und weniger für weite Strecken geeignet.
  • Freeride- und Downhill-Bikes: sind für den Einsatz in schwerem Gelände konzipiert. Voll gefederte und hochgestellte Rahmen, lange Federwege von 165 bis 200 mm und sehr robust. Der niedrige Schwerpunkt erlaubt spektakuläre Sprünge zu meistern.

Mountainbiken findet auf unwegsamem Gelände mit teils hohen Geschwindigkeiten statt. Eine entsprechende Schutzausrüstung wird je nach Einsatz empfohlen. Immer sollten Helm und Handschuhe (Schutz vor Fall und rutschige Hände) dabei sein, knielange Hosen und T-Shirts, die über die Schultern gehen schützen vor Ästen und Stacheln.

Knie-, Ellbogen- und Rückenschutz je nach Bedarf und Anforderungen, bei Downhill oder Freeride aber auf jeden Fall!

Regeln fürs Biken in der Natur beachten!

Hinweisen möchten wir noch auf den Respekt gegenüber der Natur und dem Land- und Wegebesitzer. Wir Mountainbiker sind Gäste im Wald und sollten uns dementsprechend benehmen.

Das heißt Müll wieder mitnehmen (!), Hinweisschilder zu beachten (Fahrverbote, Wildtiere, Forstarbeiten) und auch Wanderer nicht zu gefährden.

Grundsätzlich gilt: Im Forstgesetz 1975 wird geregelt, dass „jedermann den Wald zu Erholungszwecken betreten darf. Fahren und Reiten im Wald sind nur mit Erlaubnis des Waldeigentümers bzw. Forststraßenerhalters gestattet.“

Mountainbike Strecken in NÖ

Hier haben wir eine Liste mit den besten Mountainbike-Strecken erstellt. Es ist eine Übersicht über die schönsten Routen in Niederösterreich, die alle mit dem Rad erkundet werden können: